Kai van Eikels

Philosoph, Kultur-, und Literaturwissenschaftler. Lebt in Berlin.
3 sec.

Studium der Regie, Germanistik und Philosophie. Inszenierungen an deutschen Bühnen. Promovierte und lehrte in Hamburg. Nach einem Forschungsaufenthalt in Tokyo 2000 und Tätigkeit als wissenschaftlicher Berater im Rahmen der EU-Projektlinie »Multilingual Web« 2001/2002 zurzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich »Kulturen des Performativen« an der FU Berlin. Veröffentlichungen zu Zeitphilosophie und Erzähltheorie, zu Japan und Interkulturalität, Zeit-Management, Politik des Ultimatums, Rache, Schwärme und neue Kollektive. Aktuell: »Die Kunst des Kollektiven – Soziale Virtuosität und Performance«
30 sec.

1989-1995 Studium der Schauspiel-Regie bei Jürgen Flimm, Thalia-Theater Hamburg/ Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg und Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Hamburg.

1992-1996 Theaterarbeit als Regisseur, u.a. Kampnagelfabrik Hamburg und Thalia Theater Hamburg.

1996-2000 Promotion am Institut für Neuere deutsche Literatur, Universität Hamburg: Zeitlektüren. Ansätze zu einer Kybernetik der Erzählung

1997-1998 Lehrbeauftragter am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Hamburg.

März-September 2000 DAAD-Forschungsprojekt in Japan, Tokyo Universität: Das Denken der Hand. Japan-Techniken

2001/2002 Wissenschaftlicher Leiter der Planungsgruppe zum EU-Forschungs- und Entwicklungsprojekt OCTOW (»Optimised Cultural Translation Of Websites«) im Auftrag der 24translate GmbH Hamburg.

Seit 2004 Mitglied der deutsch-japanischen Arbeitsgruppe »Figuration«, organ. von der Gakushuin Universität Tokyo in Kooperation mit dem Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin.

Seit Januar 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin, FB Philosophie und Geisteswissenschaften, Sonderforschungsbereich 447 »Kulturen des Performativen«, im Projekt Die Szene des Virtuosen. Zu einer Grenz-Figur des Performativen. Darin Habilitations-Projekt: »Die Kunst des Kollektiven. Soziale Virtuosität und Performance«

Aktuell: Leitung des künstlerisch-wissenschaftlichen Projekts Prognosen über Bewegungen, Kooperation zwischen der FU Berlin und dem HAU (Theater Hebbel am Ufer) Berlin, gefördert von der Bundeskulturstiftung, zus. mit Sibylle Peters und Gabriele Brandstetter.
3 min.

Veröffentlichungen:

Bücher:

Prognosen über Bewegungen (Hg., zus. mit Gabriele Brandstetter und Sibylle Peters), bbooks Verlag, Berlin 2009.
3 Wochen

Schwarm(E)motion. Bewegung zwischen Affekt und Masse (Hg., zus. mit Gabriele Brandstetter und Bettina Brandl-Risi), Rombach Verlag, Freiburg i.Br. 2007.
3 Tage

Das Denken der Hand. Japanische Techniken, Verlag Peter Lang, Bern 2004.
3 Tage

Zeitlektüren. Ansätze zu einer Kybernetik der Erzählung, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2002.
3 Wochen

Aufsätze & Artikel:

Zwei Monologe. Die Poetik der sprechenden Sprache bei Heidegger und Novalis, in: Das Denken der Sprache und die Performanz des Literarischen um 1800, hrsg. von Stefan Willer und Stephan Jaeger, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2000, S. 229-244.
1,5 Std.

Das Ende aller Themen. Heideggers Denken und der zeitgenössische Diskurs, in: ›In die Höhe fallen‹ – Grenzgänge zwischen Literatur und Philosophie, hrsg. von Anja Lemke und Martin Schierbaum, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2000, S. 123-138.
1,5 Std.

Die erste Figur. Zum Verhältnis von Zeit und Bewegung, in: De Figura. Bewegung – Rhetorik – Gestalt, hrsg. von Gabriele Brandstetter und Sibylle Peters, Fink-Verlag, München 2002, S. 33-50.
2 Std.

Das Denken der Hand. Japan-Affirmationen als Entwürfe einer nichtperformativen Pragmatik, in: Zeitschrift für Germanistik 3/2002, hrsg. von Inge Stephan, Verlag Peter Lang, Bern 2002, S. 488-497.
1 Std.

Die Zeit des Ultimatums. Souveränität, neue Figuren des Anderen, Terrorismus und Weltpolizei, in: lettre international, Winter 2003, S. 27-30.
30 min.

Lob der Demokratie, in: sinn-haft nr. 18, Theorie Erzählungen, Löcker Verlag, Wien 2005, S. 97-103.
1 Std.

Poetik der Zeitkürzung. Zur temporalen Organisation im postindustriellen Management, in: Zum Zeitvertreib. Strategien – Institutionen – Lektüren – Bilder, hrsg. von Alexander Karschnia u.a., Aisthesis Verlag, Bielefeld 2005, S. 93-108.
1,5 Std.

Artikel »Bewegung« in: Lexikon Theatertheorie, hrsg. von Erika Fischer-Lichte, Doris Kolesch und Matthias Warstat, Metzler Verlag, Stuttgart 2005, S.33-42 (zus. mit Annemarie Matzke und Isa Wortelkamp).
30 min.

Meisterschaft – Von den Wissenshandlungen zu den Evidenztechniken und weg vom Geliebten, in: Intellektuelle Anschauung. Figurationen von Evidenz zwischen Kunst und Wissen, hrsg. von Sibylle Peters und Martin Schäfer, transcript Verlag, Bielefeld 2006, S. 325-351.
1,5 Std.

Rache. Zur Figuration politischer Zeit, in: Figuration / Defiguration. Kultur und Kulturwissenschaft als Prozess, hrsg. von Atsuko Onuki und Thomas Pekar, iudicium Verlag, München 2006, S. 175-194.
1,5 min.

Das Virtuosenproletariat, in: Der Bund (CH), 27.01.2007, S. 4-5.
15 min.

Diesseits der Versammlung. Kollektives Handeln in Bewegung: Ligna, Radioballett, in: Gabriele Brandstetter/Bettina Brandl-Risi/Kai van Eikels (Hg.), Schwarm(E)motion. Bewegung zwischen Affekt und Masse, Rombach Verlag, Freiburg i.Br. 2007, S. 101-124.
1,5 Std.

Schwärme, Smart Mobs, verteilte Öffentlichkeiten – Bewegungsmuster als soziale und politische Organisation?, in: Gabriele Brandstetter/Christoph Wulf (Hg.), Tanz als Anthropologie, Fink Verlag, Paderborn 2007, S. 33-63.
1,5 Std.

Die Strategien der Schwärmer, in: Der Bund (CH), 07.07.2007, S. 4
10 min.

Die Panik zu urteilen und der erregende Spaß der Karambolage: Broken Social Scene, in: Kultur & Gespenster, Nr. 6 Ich will nicht Mr. Pink sein, textem Verlag, Hamburg 2008, S. 57-78.
1,5 Std.

Synchronisierung. Zum Gebrauch von Zeitdifferenzen, in: Dramaturgie. Zeitschrift der Dramaturgischen Gesellschaft, 2/2007, »Geteilte Zeit. Theater zwischen Entschleunigungsoase und Produktionsmaschine«, S. 13-15.
20 min.

Artikel »Währenddessen«, in: Dramaturgie. Zeitschrift der Dramaturgischen Gesellschaft, 1/2008, »Zeitworte«, S. 7-10.
10 min.

Dankbar für nichts. Gibt es eine Ethik ohne Erfahrung?, in: An den Rändern der Moral. Studien zur literarischen Ethik, hrsg. von Ulrich Kinzel, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, S. 9-24.
1,5 Std.

Urbanes Gehen: Berlin/Tokyo – Erste Schritte zu einer Bewegungsanalyse des Einkaufen-Gehens, in: Theodora Vischer und Katrin Grögel (Hg.), Gehen, Schaulager-Hefte, Basel/Göttingen 2008, S. 31-46.
30 Min.

Ring down the curtain! Hercule Poirots letzter Fall und die Politik des Vorhangs, in: Gabriele Brandstetter / Sibylle Peters (Hg.), Szenen des Vorhangs – Schnittflächen der Künste, Rombach, Freiburg i.Br. 2008, S. 127-145.
30 Min.

This Side of the Gathering. The Movement of Acting Collectively: Ligna’s Radioballett, in: Performance Research, Volume 13, Issue 1 March 2008, S. 85-98.
30 Min.

Projekt-Blog was ist virtuos?

1-2 Std. wöchentlich